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FAQ - Häufig gestellte Fragen


    Viele Anfragen an uns beziehen sich auf sehr ähnliche Fragestellungen, so dass wir häufig gestellte Fragen (FAQ) exemplarisch zusammengefasst und beantwortet haben. Bevor Sie eine Anfrage stellen, haben Sie die Möglichkeit zu prüfen, ob Sie hier bereits schnelle Antworten finden.

 

1. Woran merke ich, dass mir psychotherapeutische Hilfe gut tun würde?


    Konflikte und Belastungen, auch Nervosität, innere Unruhe, Erschöpfungszustände, Ängste, Niedergeschlagenheit, körperliche Symptome ohne erkennbaren Grund, störendes Verhalten und familiäre Probleme sind weithin bekannt. Spätestens wenn Beschwerden länger anhalten, ernsthaft belasten und eigene Bewältigungsversuche wirkungslos bleiben, kann eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll und notwendig sein.

 

2. Wo kann ich Hilfe für meine psychischen Probleme finden?

 

    Erste Ansprechpartner können der Hausarzt/die Hausärztin sein, die dann ggf. zu Fachkollegen wie ärztliche oder psychologische Psychotherapeuten weitervermitteln. Bei kurzfristigen Krisenzuständen kann die Telefonseelsorge i.d.R. rund um die Uhr angerufen werden. Die Mitarbeiter haben eine besondere Ausbildung für die Beratungssituation am Telefon.

 

    Weitere Anlaufstellen können öffentliche Beratungsstellen z.B. Ehe-, Familien, Erziehungs- Krisen-, Drogenberatungsstelle, kirchliche Beratungsstellen, Pro Familia, Beratungsstellen bei sexuellem Missbrauch u.a. sein. Man findet sie unter der jeweiligen Bezeichnung im Telefonbuch. In einer Beratungsstelle kann man unverbindlich zunächst einen einzelnen Beratungstermin wahrnehmen, ggf. schließen sich weitere Beratungstermine an. In der Regel ist die Beratung kostenfrei.

 

    Auf unseren Seiten Hilfe+Selbsthilfe, Psychotherapeutische Kliniken und Suchdienste für ambulante Psychotherapie finden Sie weitere Informationen und Adressen. Wenn Sie akute oder gravierende psychische Probleme haben - wie z. B. Selbstmordgedanken - sollten Sie sich direkt mit der Ambulanz der für Ihre Region zuständigen Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Verbindung setzen.

3. Wie komme ich an eine ambulante Psychotherapie?


    Auf unserer Seite Ambulante Psychotherapie finden Sie hierzu ausführliche Informationen.

4. Wann ist eine stationäre und wann eine ambulante Psychotherapie nötig?


    Stationäre Psychotherapie ist dann sinnvoll, wenn eine intensive psychotherapeutische Behandlung im Abstand zu den eigenen Alltagsanforderungen durchgeführt werden soll. Durch den stationären Aufenthalt bestehen mehr Zeit, mehr Behandlungsangebote und ein geschützterer Rahmen, um sich mit sich selbst, der eigenen Geschichte und eigenem Problemverhalten auseinander zusetzen. Bei stark ausgeprägten psychischen Störungen ist die stationäre Behandlung manchmal zwingend erforderlich, wenn z. B. die Fähigkeit zur Alltagsbewältigung nicht mehr gegeben ist, wenn schwere körperliche Begleiterkrankungen oder Beeinträchtigungen bestehen (z.B. Essstörung) oder bei psychischen Krisen wie Selbst- oder Fremdgefährdung. 

 

    Ambulante Psychotherapie ist dann möglich, wenn regelmäßige Termine wahrgenommen werden können und eine vertrauensvolle Beziehung zum Therapeuten aufgenommen werden kann, so dass auch belastende und schwierige Themen besprochen werden können. Hierbei können auch aktuelle Alltagsprobleme in die Behandlung unmittelbar einbezogen werden.

 

5. Welche psychotherapeutische Methode empfehlen Sie?


    Es ist schwierig, allein von den Beschwerden her über die richtige Behandlungsform zu entscheiden. Nur ein Psychotherapeut kann mit Ihnen in Vorgesprächen klären, welche Art und Dauer von Psychotherapie für Sie sinnvoll ist. Gegebenenfalls wird Ihnen der Psychotherapeut auch eine Behandlungsform empfehlen, die er nicht selbst durchführt und Sie dazu auch weiter vermitteln.

 

6. Woran erkenne ich den für mich „richtigen“ Therapeuten?

    Wichtigstes Kriterium für eine erfolgreiche Psychotherapie ist die therapeutische Beziehung, innerhalb der Sie als Patient "korrigierende" Erfahrungen machen können. Um auch schmerzliche oder schambesetzte Themen offen zu besprechen, bedarf es einer vertrauensvollen Beziehung, in der Sie sich verstanden und sicher fühlen. Im Verlauf eines psychotherapeutischen Prozesses kommt es erfahrungsgemäß über kurz oder lang aber auch einmal zu Spannungen innerhalb der therapeutischen Beziehung, deren Bewältigung für Ihre Entwicklung wichtig sein wird. Deshalb sollten Sie zu Beginn prüfen, ob Sie sich vorstellen können, auftretende Schwierigkeiten mit dem Therapeuten gemeinsam durchzustehen und zu lösen.


7. Ich habe mich in meinen Therapeuten verliebt. Was soll ich machen?


    In dem verlässlichen Rahmen einer Psychotherapie kann sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihrem Therapeuten entwickeln. Dieser kann dabei vorübergehend eine wichtige Rolle für Sie einnehmen, so dass auch intensive Zuneigungsgefühle entstehen können (aber auch Hassgefühle). Für den Erfolg der Therapie kann es sehr wertvoll sein, diese Gefühle anzusprechen.

8. Meine Therapie ist ins Stocken geraten. Wie kann es weiter gehen?


    Die Erfahrung zeigt, dass während einer Therapie auch Phasen auftreten, in denen es nicht weiter geht, Symptome sich nicht bessern oder gar schlimmer werden. Wichtig ist es dann, nicht die Flinte ins Korn zu werfen und zu verstehen, dass kein Versagen oder Fehler vorliegen, sondern dass unbewusste Hemmungen den Fortschritt der Therapie behindern. Oft ist es von besonderer Bedeutung und lohnend diese Schwierigkeiten offen zu besprechen und zu klären. Meistens kann dann die Therapie erfolgreicher weitergeführt werden.

 

 

9. Wann ist es sinnvoll, zur Psychotherapie auch Medikamente einzusetzen?


 
   Meist ist es sinnvoll, während einer Psychotherapie weitgehend auf Medikamente, die auf die Psyche Einfluss nehmen (Psychopharmaka), zu verzichten. In der Psychotherapie setzen Sie sich mit Ihren Gefühlen und Befindlichkeiten auseinander und können Veränderungen umso besser kennen lernen, je weniger Ihre Stimmung von Medikamenten verändert wird.

 

    Dennoch gibt es Situationen, in denen der Einsatz von Psychopharmaka parallel zur Psychotherapie sinnvoll sein kann. Dies ist vor allem von der Schwere der Erkrankung und der Symptome abhängig. Es ist immer eine Einzelfallentscheidung, wie viel medikamentöse Entlastung erforderlich und sinnvoll, und wie viel Auseinandersetzung mit der Symptomatik für den psychotherapeutischen Prozess unabdingbar ist.

 

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Letzte Aktualisierung am 13. April 2002

 

 

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