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Die meisten Betroffenen sind schockiert, wenn ihnen
gegenüber der Verdacht geäußert wird, sie könnten ein Alkoholproblem
haben. Alkoholabhängigkeit ist zwar offiziell anerkannt und außerdem
eine sehr häufige Krankheit, von einem Alkoholiker haben die meisten
Menschen aber trotzdem eine sehr negative Vorstellung. Entsprechend fühlen
sich Betroffene in eine Ecke gedrängt und in ihrer Würde angegriffen.
Der Ratgeber soll dabei helfen, dass sich Betroffene selbst ein
qualifiziertes Urteil über ihre eigene Situation bilden, die
verschiedenen Formen und die Entstehung der Alkoholabhängigkeit besser
verstehen sowie einen gangbaren Ausweg aus ihrer Situation finden können.
Angehörige sollen mit diesen Informationen einerseits in ihrer Sicht,
dass etwas unternommen werden soll, bestärkt werden. Andererseits soll
aber auch Verständnis dafür geweckt werden, wie schwer es für einen
Betroffenen ist, sich das wahre Ausmaß seines Alkoholproblems
einzugestehen. Beides - Verständnis und Festigkeit von Angehörigen -
kann die Behandlung eines Betroffenen entscheidend unterstützen.
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Das Handbuch der Rauschdrogen
behandelt im ersten Teil sämtliche Rauschdrogen und Genussmittel - von
Alkohol bis Zukunftsdrogen - und stellt ihre Herkunft, Geschichte,
Wirkungsweise und Gefährlichkeit dar. In einem zweiten Teil behandeln fünf
Rahmenartikel die kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen, seelischen und
medizinischen Hintergründe des Drogenkonsums und geben Hinweise zur
Therapie und Rehabilitation Drogenabhängiger.
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Alkoholismus
- Warnsignale, Vorbeugung, Therapie
Wilhelm Feuerlein. Beck, 2002
118 Seiten. EUR 7,90 |
Mindestens zweieinhalb Millionen
Menschen sind in Deutschland alkoholabhängig, über 30.000 sterben jährlich
an den schädlichen Folgen des Alkohols. Die Entstehung der Abhängigkeit
ist komplex: Die Bedingungen reichen von genetischen Faktoren über
psychologische und biographische Einflüsse bis hin zu sozialen
Gegebenheiten.
Das vorliegende Buch informiert über die körperlichen und psychischen
Aspekte der Alkoholsucht und gibt konkrete Hinweise, wie man Alkoholismus
erkennt, behandelt und ihm vorbeugt.
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Die inzwischen vierte Auflage von "Lieber schlau
als blau" innerhalb weniger Jahre bestätigt das Anliegen dieses
Buches, Betroffenen, ihren Angehörigen und Therapeuten vor allem den
Beginn einer Abhängigkeitsbehandlung zu erleichtern. Es gibt v.a. eine
Strukturierungshilfe für die ersten, für den Behandlungserfolg oft
entscheidenden Therapiestunden. Auf leicht verständliche,
abwechslungsreiche Weise wird medizinisches und psychologisches Wissen über
die Entstehung und Behandlung von Abhängigkeit vermittelt und regt zu
gezieltem Nachdenken über die eigene Abhängigkeit und den Therapieprozess
an. Die Patienten können Fragebogen, die auf die Themen der einzelnen
Kapitel zugeschnitten sind, beantworten, aus dem Buch heraustrennen und
mit ihren Therapeuten besprechen.
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Allein in Deutschland sind rund 100.000 Menschen von
illegalen Drogen abhängig. Über 16 % aller Jugendlichen haben mindestens einmal Drogen probiert. Noch handelt es
sich dabei meistens um Haschisch. In Clubs und Diskotheken greifen heute jedoch immer mehr Jugendliche zu
Ecstasy oder anderen Designer-Drogen. Diese Entwicklung löst ein breites, besorgtes Interesse
aus. Auch die Diskussion um Freigabe von Cannabis hat in Deutschland für einigen Wirbel
gesorgt. Höchste Zeit also für dieses aktuelle und sachliche Aufklärungsbuch. Es geht
vor allem auf sie meist genommenen Rauschmittel Haschisch, Kokain, Heroin, Alkohol
und Tabak ein. Daneben stellt es erstmals auch moderne Stoffe wie Ecstasy, Crack und andere Party-Drogen
ausführlich vor. Übersichtlich erklärt der Autor zu jedem Stoff, wie er gewonnen wird, wie er
wirkt und welche Entzugserscheinungen auftreten. In kurzen Geschichten erzählen Konsumenten
plastisch von ihren Rauscherlebnissen durch verschiedene Drogen.
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Die Hauptstelle für die Suchtgefahren in Deutschland hat das
Jahr 2000 zum "Jahr der Angehörigen Suchtkranker" ausgerufen, um die öffentliche Aufmerksamkeit auf Menschen
zu lenken, die als Mitbetroffene schwere körperliche und seelische Schäden erleiden. Der Arzt und
Psychotherapeut Dr. Helmut Kolitzus, Autor von Die Liebe und der
Suff, machte den Vorschlag, einmal die Energie "vom kranken (nicht charakterlosen) Menschen" abzuziehen, "der
ja sowieso vorerst nichts tun will" und sie "auf diejenigen zu richten, die jetzt viel mehr
Beachtung verdienen". Man schätzt, dass in Deutschland acht Millionen Menschen von der so
genannten Co-Abhängigkeit betroffen sind: Lebenspartner, Familienmitglieder, Freunde,
Arbeitskollegen und nicht zuletzt Kleinkinder, Säuglinge und Ungeborene (z.B. von alkohol- und
nikotinabhängigen Müttern). Anhand typischer Fallgeschichten macht Dr. Kolitzus zunächst deutlich, welche Mechanismen
zu wirken beginnen, sobald ein Mitglied der Familie süchtig (von siech = krank) ist. Oft entsteht
ein "Taifun-Syndrom", bei dem alle in der näheren Umgebung des Süchtigen aus der
Bahn geworfen werden in ihrem verzweifelten Bemühen, die aufgetretenen Schwierigkeiten zu
beheben, während der Betroffene selbst uneinsichtig im ruhigen Zentrum des Wirbelsturms
verharrt. Aus den konkreten Beispielen wird aber auch ersichtlich, dass psychotherapeutische
Unterstützung zu überraschenden Lösungen führen kann. Ein wichtiges Merkmal der Beratung
ist die klare Benennung des Ist-Zustandes und der Verhaltenskonsequenzen.
Viele wertvolle Ratschläge vermittelt eine "Leitlinie für
Co-Abhängige". Um den Klärungsprozess zu fördern, gibt es z.B. das einfache und wirksame Mittel, einen Brief an den
Suchtkranken zu schreiben. Der offene und lockere Stil des Buches mit treffenden Zitaten und
humorvollen Karikaturen ermöglicht einen unverkrampften Zugang zu einem ernsten
Thema.
Amazon-Rezension Stephan Schmidt
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Alkoholprobleme werden meistens von der Umgebung
zuerst registriert, während die Betroffenen selbst die Augen davor
verschließen. Gerade die Familie trägt aber oft ungewollt dazu bei, dass
der Betroffene den Ausweg nicht findet. Gleichzeitig leidet sie am meisten
unter dem Problem. Das Buch zeigt, wie schon kleine Veränderungen im
Verhalten der Umgebung zu großen Veränderungen bei den Betroffenen führen
können. - Die Ärztin und Familientherapeutin Sylvia Berke verfasste einen
Ratgeber für Partnerinnen und Kinder von Alkoholikern, der Auswege aus der
Sucht und der "Co-Sucht" zeigt.
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Neue Erkenntnisse der
suchtspezifischen Grundlagenforschung, die zunehmende Anwendung von
Qualitätssicherungskonzepten sowie das gestiegene Kostenbewusstsein im
Gesundheitswesen haben in den letzten Jahren für eine Weiterentwicklung
der Behandlungsangebote für Alkoholabhängige gesorgt. Das vorliegende
Therapiemanual setzt den aktuellen Stand dieser Entwicklungen in konkrete,
für Therapeuten und Patienten leicht nachvollziehbare Handlungsstrategien
um.
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Millionen von Süchtigen, deren Familien, Freunde und
Kollegen leiden unter den massiven
Auswirkungen von Suchtkrankheiten. Diese sind längst zum größten
gesundheitspolitischen Problem unserer Gesellschaft geworden:
allein in Deutschland gibt es ca.
2,5 Millionen Alkoholkranke. Helmut Kolitzus beschreibt individuelle und gesellschaftliche
Hintergründe, Entstehungsmechanismen und Verlauf von Sucht und
Co-Abhängigkeit und zeigt Lösungswege und Ansätze zur Prävention
auf. Es geht ihm u. a. um die
Unterscheidung zwischen ritualisiertem Gebrauch, Missbrauch und
Abhängigkeit. Hilfe ist möglich: Rund zwei Drittel aller Süchtigen
wie Co-Abhängigen profitieren von
Psychotherapie und finden den Weg in ein neues Leben. Dr. med. Helmut
Kolitzus, geb. 1948, Filmemacher (HFF München), Facharzt für Psychiatrie
und Psychotherapie. 14 Jahre klinische Tätigkeit (davon 5 Jahre
Chefarzt), 1991 Niederlassung als
Psychotherapeut mit Schwerpunkt Sucht und Co-Abhängigkeit.
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Zum Beispiel Stefan - Stationen einer tödlichen
Sucht
Peter Holenstein. Lübbe, 1998
221 Seiten. EUR 6,45 |
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Der 25jährige Stefan wird in der Toilette eines
Restaurants tot aufgefunden. Die Gerichtsmedizin
stellt fest, dass der Heroinabhängige 'wahrscheinlich an den Folgen
einer selbst verabreichten Injektion von Drogen' gestorben sei. Das
ergreifende Dokument eines kurzen
Lebens, das in zahlreichen Gesprächen mit den Eltern,
Freunden, Lehrern und Arbeitgebern minuziös nachgezeichnet wird
und beispielhaft die erschütternde
Hilf- und Machtlosigkeit der Eltern und aller, die Stefan nahegestanden
haben, aufzeigt. Stationen eines Weges in die tödliche Heroinabhängigkeit.
Hier wird die innere Lehre
deutlich, die sich immer mehr in jungen Menschen ausbreitet. Für sie werden
Drogen zum letzten trügerischen Ausweg aus der Lebensangst.

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Ich
höre auf, ehrlich - Ein praktischer Ratgeber für Betroffene
und Angehörige Rolf Merkle. Claudius Verlag, 1996
142 Seiten. EUR 8,80
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| Zitat: Nicht der Boxer, der zu Boden geht, hat verloren,
sondern der, der liegen bleibt. Alkoholabhängigkeit ist ein Problem, von
dem viele Menschen in unserer Gesellschaft betroffen sind. Die
gutgemeinten Empfehlungen vieler Ratgeber zu diesem Thema lassen den
Betroffenen meist eher hilflos und ohne konkrete Lösungsvorschläge zurück.
Nicht aber dieses Buch. Dieses Buch zeigt Ihnen, wie eine Abhängigkeit
von Alkohol entsteht, ob Sie alkoholgefährdet oder alkoholabhängig sind,
wie Sie Ihr Verlangen nach Alkohol besiegen, wie Sie Schuldgefühle, Angst
vor Ablehnung, Ärger, Minderwertigkeitsgefühle und Schüchternheit überwinden
können, was Sie tun können, wenn Sie rückfällig geworden sind, wie Sie
Alkohol sicher ablehnen und mit dem Misstrauen Ihres Partners umgehen können,
wie Sie sich auch ohne Alkohol wohl fühlen können. Rolf Merkle ist
Psychotherapeut und Autor mehrerer Selbsthilfebücher. Er arbeitete
mehrere Jahre in einer Klinik für Alkohol- und Medikamentenabhängige.

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