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Die Autorin
beschreibt in diesem Buch bulimische Essstörungen als zwar leidvolle, aber für
die betroffenen jungen Frauen dennoch hilfreiche und aus deren Sicht sinnvolle
Lösungsstrategien in ausgeprägten Konfliktsituationen. Sie geht davon aus, dass
diese Frauen schon über alle Fähigkeiten und Ressourcen verfügen, um ihr Leben
auch ohne Essstörungen zu gestalten, sie diese Möglichkeiten jedoch zu diesem
Zeitpunkt aus bestimmten, oft verständlichen Gründen noch nicht nutzen. Statt
dessen erleben sie sich in einem Geflecht von verfestigten Glaubenssätzen,
problematisierenden Beziehungsmustern und untauglichen Lösungsversuchen. Ihre
Essstörungen bleiben dadurch - unabhängig von deren Entstehung -
aufrechterhalten und lassen sie oft als eine schwer behandelbare und langwierige
Krankheit erscheinen. Auf der Basis ihrer Forschungsergebnisse und der Analyse
über Therapiegespräche und -verläufe entwickelt die Autorin therapeutische
Vorgehensweisen, die sie anhand kurzer und eindrücklicher Ausschnitte aus
Therapiegesprächen illustriert und kommentiert. Es wird gezeigt, wie auf
vielfältige Weise gemeinsam mit den Frauen alternative Handlungsmuster und
Problemlösungen entwickelt werden können und wie bulimisches Verhalten zugleich
al Chance für anstehende Entwicklungen gesehen und genutzt werden kann, so dass
es nach oft erstaunlich kurzer Zeit überflüssig wird. Das Buch ist vor allem für
Psychotherapeuten und psychosoziale Helfer geschrieben, gibt aber auch den
betroffenen Frauen und ihren Familien wertvolle Hinweise.

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Der Weg zurück ins Leben - Magersucht und Bulimie
verstehen und heilen
Peggy Claude-Pierre. Fischer Verlag, 2001
336 Seiten. EUR 9,90 |
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Das Leben der in Kanada lebenden Autorin veränderte sich
dramatisch, als ihre beiden Töchter nacheinander an Anorexie erkrankten, und
sie verzweifelt um deren Leben kämpfte.
Als praktizierende Psychologin entwickelte sie ein Programm, mit dem sie neue
Wege in der Behandlung von Magersucht und Bulimie beschritt. Es ist ein
Programm, das auf Liebe und Verständnis basiert, den Kranken die quälenden
Gefühle von Versagen nimmt und ihr
Selbstwertgefühl stärkt.

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Selbsthilfe bei Bulimie ist möglich. Hier erhalten
Betroffene eine bewährte Therapie in Form eines Arbeits- und Übungsbuches. Die
erste konkrete Anleitung zur Selbsthilfe, die
auf ihre Wirksamkeit hin wissenschaftlich überprüft wurde, geschrieben von
Expertinnen, die die Betroffenen Schritt für Schritt auf dem Weg zur
Besserung begleiten. Anhand von erprobten
Mitteln wird gezeigt, wie Heilung möglich ist. Die
Autorinnen wenden sich an Frauen und Männer, die aus dem Teufelskreis des Ess-
und Brechzwangs herausfinden wollen, an Angehörige und Freunde, aber
auch an Therapeuten, die dieses Buch
begleitend zu ihrer Behandlung einsetzen können.

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Magersucht und Bulimie (Ess-Brech-Sucht) werden als Essstörungen bezeichnet.
Doch es geht in diesem Buch um mehr als eine Normalisierung des Gewichts und des
Essverhaltens. Magersucht und Bulimie sind beides rätselhafte Krankheiten mit
verborgenen Ursachen, bizarren Symptomen, heimtückischen Gefahren und
trügerischer Faszination. Die Autoren können aufgrund ihrer langjährigen
Erfahrungen als Therapeuten Betroffenen und ihren Angehörigen helfen, die
Botschaft dieser Krankheiten zu entschlüsseln und sie für sie verstehbar
machen.

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Schwarze
Milch - Magersucht, Erinnerungen einer Selbstzerstörung
Sibylle Krause. Fischer, 1999
154 Seiten. EUR 10,50. Der
Titel soll nachgedruckt werden, Erscheinungstermin noch nicht bekannt. |
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Diese romanhafte Autobiographie schildert die Geschichte eines magersüchtigen
Mädchens, das sich ständig zwischen Sein und Nichtsein, Traum und
Wirklichkeit, Lüge und Wahrheit, dem Wunsch nach Selbstzerstörung und wiederum
der Hoffnung auf Leben hin und her bewegt. Mit der Geschwindigkeit einer
Zeitbombe schleicht es sich durch diese Geschichte, von einer Zelle in die
andere.

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Iss doch endlich mal normal - Hilfen für Angehörige
von essgestörten Mädchen und Frauen
Bärbel Wardetzki. Kösel Verlag, 1996
244 Seiten. EUR 15,50 |
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Eltern und Partner von magersüchtigen und bulimischen Mädchen
und Frauen leiden meist stark unter den
Folgen der Essstörung und wissen oft keinen Rat mehr. Mit der
Zeit rückt die Essstörung so stark in den Vordergrund, dass sich alles
nur noch um sie dreht, und die Wünsche
und Bedürfnisse und Gefühle aller Beteiligten zu kurz kommen.
Die Angehörigen sind in dem Dilemma helfen zu wollen, aber kaum etwas zu
bewirken. Bärbel Wardetzki zeigt an Hand
zahlreicher Fallbeispiele, wie Eltern und Partner zur
Überwindung der Essstörung beitragen und für eine Verbesserung der
Beziehung untereinander sorgen können.

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