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Psychotherapeutische Grundlagen

 

Bindungsentwicklung und Bindungsstörung

Klaus Udo Ettrich. Thieme, 2004

161 Seiten. EUR 39,95

Die Entwicklung früher Bindungen an wesentliche Bezugspersonen ist entscheidend für das gesamte Leben eines Menschen. So lassen gelungene Bindungen die betreffenden Personen Krisen und Herausforderungen besser bewältigen, während misslungene Bindungen eine wesentliche Grundlage für psychische Störungen darstellen. Mit Hilfe spezifischer Methoden ist es inzwischen möglich, die Zusammenhänge von Bindung und Persönlichkeitsentwicklung vom Kleinkind bis ins Erwachsenenalter nachvollziehbar und belegbar zu machen. In dem vorliegenden Buch werden die verschiedenen Entwicklungswege auf dem Hintergrund gelungener und misslungener früher Bindungsentwicklung nachvollzogen und andererseits Bindungsmuster in ihrer prognostischen Bedeutung für eine gelingende Persönlichkeitsentfaltung dargestellt.

Prof. Dr. Klaus Udo Ettrich (geboren 1939) ist Inhaber des Lehrstuhles Entwicklungspsychologie an der Universität Leipzig. Seine Forschungen konzentrieren sich auf die Entwicklungspsychologie der Lebensspanne mit den Schwerpunkten Übergang zur Elternschaft, frühkindliche Entwicklung, psychische und physische Veränderungen im Jugendalter sowie im mittleren und höheren Erwachsenenalter. Die Bindungsthematik spielt dabei in allen Altersabschnitten eine besondere Rolle, wodurch sich naturgemäß eine enge Verbindung zu klinisch-psychologischen Fragestellungen ergibt.

Charakter, Persönlichkeit und Persönlichkeitsstörung

Karl König. Klett-Cotta, 2004

204 Seiten. EUR 20,00

Menschenkenntnis in der Psychotherapie nutzen Was versteht man eigentlich unter Persönlichkeit, wann spricht man von Charakter, wann von einer Charakterneurose und wann von einer Persönlichkeitsstörung? Karl König zeigt, wie das Zusammentreffen unterschiedlicher Charaktere günstige oder ungünstige Entwicklungen in Therapien herbeiführen und wie der Therapeut dies nutzen kann. Karl König setzt sich mit bestehenden Konzepten der Ich-Psychologie und der Objektbeziehungstheorie kritisch auseinander und stellt die Entwicklung von Persönlichkeitsstrukturen und ihren Auswirkungen dar. Dabei geht es auch um die Frage, was vererbt und wie viel durch Umwelt- und Erziehungseinflüsse erworben wurde. Persönlichkeitsstörungen sieht er als von der Gesellschaft negativ bewertete Extremvarianten von Persönlichkeitsstrukturen. In einer komplexen Gesellschaft ist das Vorhandensein ganz unterschiedlicher Persönlichkeitsstrukturen aber geradezu eine Notwendigkeit, weil verschiedene Aufgaben unterschiedliche Persönlichkeitsvarianten erfordern. Wenn in einer Therapie unterschiedliche Charaktere zusammentreffen, entstehen Konstellationen bewusster und unbewusster Persönlichkeitseigenschaften. Sie beeinflussen die Indikationsstellung, die Therapieziele und den Therapieverlauf, aber auch die Art, sich zu trennen und die Beziehung nach Beendigung der Therapie, und sie können sich während der Therapie verändern. Das Wissen um diese Zusammenhänge wird jedem Therapeuten eine große Hilfe sein.
Der Autor, Professor Dr. med.

Geschwisterkonstellationen - Die Familie bestimmt Ihr Leben

Kevin Leman. mvg-Verlag, 2001

189 Seiten. EUR 7,90

Ob man als erstes oder zweites Kind oder als Nesthäkchen geboren wird, hat weitreichende Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung. Die Berufswahl, die Beziehung zum Ehepartner und der Umgang mit den eigenen Kindern wird entscheidend davon beeinflusst. Dieses informative, leicht verständliche Buch des Psychologen und Familienberaters Kevin Leman trägt dazu bei, die verschiedenen Beziehungsarten zwischen Geschwistern zu erkennen und mehr Verständnis füreinander aufzubringen. Es beschäftigt sich mit der Position der Ältesten, Zweit- und Letztgeborenen und behandelt dabei typische Merkmale der jeweiligen Geschwisterreihe mit Fallbeispielen, Übungen zur Selbsteinschätzung und Erziehungstipps für Eltern.

Von Angst bis Zwang - Ein ABC der psychischen Störungen: Formen, Ursachen und Behandlung

Barnow/Freyberger/Fischer/Linden. Huber, 2000

282 Seiten. EUR 19,95

Wer psychisch krank wird, kommt durchschnittlich erst nach sieben Jahren in die "richtige" Behandlung zu einem Psychotherapeuten oder Facharzt für Psychiatrie. Das Buch versucht, psychische Störungen verständlich und trotzdem auf dem Niveau gesicherten Wissens sowohl für den Arzt als auch für den Patienten lesbar darzustellen. Jeder Störungsgruppe entspricht eines der zwölf Kapitel. Alle Kapitel sind einheitlich in die Abschnitte "Alltägliche Erfahrung/Einführung", "Fallbeispiele", "Diagnostik", "Formen und Klassifikation", "Ursachen" und "Behandlung" gegliedert. Außerdem findet sich nach jedem Kapitel eine Übersicht zu weiterführender Literatur. Am Ende des Buches sind einzelne Anlaufstellen mit Adressen und Telefonnummern angegeben; diese sollen vor allem Betroffenen und deren Angehörigen die Möglichkeit einer weiterführenden Information geben.

Psychosomatische Krankheiten

Thomas Köhler. Kohlhammer, 1995

316 Seiten. EUR 16,36

Eine Einführung in die Allgemeine und Spezielle Psychosomatische Medizin.

Grundformen der Angst - Eine tiefenpsychologische Studie

Fritz Riemann. Reinhardt Verlag, 1999

259 Seiten. EUR 17,90

Fritz Riemann, 1979 im Alter von 77 Jahren verstorben, war nach einem Studium der Psychologie und der Ausbildung zum Psychoanalytiker in Leipzig und Berlin Mitbegründer des Instituts für psychologische Forschung und Psychotherapie in München. Dort wirkte er als Dozent und Lehranalytiker und führte eine eigene psychotherapeutische Praxis. In diesem Buch entwirft der Autor, ausgehend von den Grundängsten der menschlichen Existenz, eine Charakterkunde, die den fachgebundenen Rahmen sprengt und Lesern aller Schichten Einsicht in die psychoanalytische Praxis gewährt. Seine "Grundformen" - schizoide, depressive, zwanghafte und hysterische Persönlichkeiten - sind fester Bestandteil der Psychologie geworden.

Psychosomatik im Kindes- und Jugendalter

Dieter Bürgin. Urban & Fischer, 1993

EUR 43,00

In den Praxen und Kliniken der Kinder- und Jugendmedizin, -psychiatrie und -psychologie werden immer häufiger Patienten mit sogenannten psychosomatischen Erkrankungen behandelt. Daher beschreibt dieser Band die klinisch gehäuft auftretenden und die besonders schwierigen psychosomatischen Krankheitserscheinungen im Kindes- und Jugendalter. Dargestellt werden die psychosomatischen Krankheitsphänomene aus entwicklungsbiologischer und -psychologischer Sicht sowie auf dem Hintergrund entwicklungspsychopathologischer Kenntnisse und Erfahrungen. Diese Kenntnis ermöglicht es, die in den psychosomatischen Krankheiten oftmals enthaltenen Botschaften der Patienten besser in ihrer Komplexheit wahrzunehmen und aus dieser ganzheitlichen Sicht die jeweils angemessene Behandlung einzuleiten. Der allgemeine Teil des Werkes befasst sich mit den Grundlagen psychosomatischer Störungen und schafft die Verständnisbasis für den nachfolgenden speziellen Teil, in dem wichtige psychosomatische Erkrankungen besprochen werden. Ausführlich dargestellte praktische Fallbeispiele verdeutlichen zusätzlich die große Bandbreite der psychosomatischen Krankheitsphänomene.

Lebenslügen - Die Psychologie der Selbsttäuschung

Daniel Goleman. Heyne Verlag, 2001

296 Seiten. EUR 8,95

Der Umgang mit der eigenen Vergangenheit ist nicht immer leicht: unverarbeitete Kindheitsängste, schmerzhafte Erlebnisse oder andere schwerwiegende Erinnerungen werden aus unserem Denken ausgesperrt - in der Hoffnung, zu vergessen. Die Folge ist ein Leben in einem Netz aus Selbsttäuschung, das immer dichter und bedrohlicher wird. Der Autor erklärt, welche Mechanismen bei der Entstehung von Lebenslügen zusammenwirken, welche Formen die Selbsttäuschung annehmen kann und wie man ein lebbares Gleichgewicht zwischen Verleugnung und Wahrheit findet.

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