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Psychoonkologie - Psychologische Aspekte der Entstehung und
Bewältigung von Krebs Volker Tschuschke. Schattauer, 2002
271 Seiten. EUR 39,95 |
| Das
Themenspektrum des Buches: Der aktuelle Forschungsstand zu den Fragen einer
möglicherweise psychosozial bedingten Krebsgenese und -progression:
Ausführlich werden alle wichtigen einschlägigen Studien zitiert und
kommentiert. Der Aspekt der Krankheitsbewältigung (Coping) wird
differenziert im Hinblick auf seine möglichen und nachgewiesenen Einflüsse
auf den Krankheits- und Genesungsverlauf behandelt.
Psychologisch-psychotherapeutische Interventionskonzepte und Ergebnisse
solcher wissenschaftlichen Studien, die Interventionseffekte auf den
weiteren Krankheitsverlauf untersucht haben, werden ausführlich vorgestellt
und diskutiert. Neueste Erkenntnisse über Forschungen zur
Psychoneuroimmunologie und -endokrinologie im Zusammenhang mit onkologischen
Erkrankungen werden dargestellt und integrativ mit den Ergebnissen der
Interventionsstudien diskutiert.
Volker Tschuschke, Dr.
rer. biol. hum., ist Professor für Medizinische Psychologie an der
Universität Köln und Psychoanalytiker.

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Chancen
gegen Krebs - Die medizinische Therapie wirksam unterstützen Harold
H. Benjamin. Herder, 2002
249 Seiten. EUR 14,90 |
| Diagnose "Krebs": Es gibt Strategien, die
begleitend zur medizinischen Therapie eingesetzt werden können, um die
Heilung zu unterstützen. Forscher haben herausgefunden: Menschen, die
sich bei der Bekämpfung der Krankheit als aktiv Teilnehmende begreifen
und sie ein Stück weit selbst in die Hand nehmen, erhöhen ihre Chancen
auf Gesundung. Stressreduktion, Visualisierungen und ein offener Umgang
mit der Krankheit sind nur einige der positiven Strategien, die Chancen
gegen den Krebs bieten.

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| Psychotherapie kann die Lebensqualität und den
Krankheitsverlauf bei Krebs positiv beeinflussen, ohne das Gesundheitswesen
mit allzu großen Kosten zu belasten. Das vorliegende Buch befasst sich mit
der wissenschaftlichen Überprüfung psychotherapeutischer Verfahren bei
Krebskranken. Am Beispiel verschiedener Krebsdiagnosen beschreibt es
Indikationskriterien, praktisch-therapeutische Vorgehensweisen sowie
Behandlungsergebnisse unterschiedlicher psychoonkologischer Therapieformen.
Alle Beiträge demonstrieren überzeugend den bedeutsamen Einfluss der
psychoonkologischen Behandlung auf den Krankheitsverlauf, die positive
Bewältigung der Erkrankung und die Überlebensdauer von Krebserkrankten. Das
interdisziplinär orientierte Buch schließt eine Lücke in der
Palliativmedizin und gibt Ärzten, Psychotherapeuten und Psychologen, die
theoretisch und praktisch mit der Problematik der Krebserkrankung
konfrontiert sind, Ermutigung und wichtige Anstöße. "Dem Leser wird
nicht nur die Möglichkeit geboten, sich detailliert über aktuelle
psychoonkologische Maßnahmen zu informieren, sondern durch die klare
Strukturierung der Kapitel darüber hinaus auch, Fragen zu einzelnen Aspekten
gezielt zu beantworten. Das Buch ist besonders geeignet für Personen, die
wissenschaftlich oder theoretisch an psychoonkologischen Fragestellungen
arbeiten, wendet sich aber auch an in der Onkologie praktisch tätige
Psychologen, Psychotherapeuten, Ärzte und Pflegekräfte."
FORUM DKG

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| Über die Bedeutung emotionaler Faktoren bei der Entstehung
und Heilung von krebs. - Krebs ist oft ein Anzeichen dafür, dass etwas
anderes im Leben des Patienten nicht in Ordnung ist. Diese Erkenntnisse
berechtigen zu der Hoffnung, dass es Möglichkeiten gibt, den Verlauf der
Krankheit auf psychischem Wege zu beeinflussen. Sie berechtigen auch zu
der Hoffnung, dass es Möglichkeiten gibt, sich vor dieser Krankheit zu
schützen.

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| Krebs
und Psyche - Die Heilkraft von Hoffnung und Liebe. Das Gesundheitsbuch für ein langes
Leben
Stephan Lermer. Causa Verlag, 1999
288 Seiten. EUR 24,54 |
| "Wer sein Leben selbst in die Hand nimmt, lebt länger" (Überschrift) "...Nun hat der
medienbekannte Leiter des Instituts für Persönlichkeit und Kommunikation in München
eine "vollkommen überarbeitete, erweiterte und aktualisierte Neuausgabe" seines Buches
vorgelegt... Immerhin betont der Münchner Diplom-Psychologe und Manager-Coach, dass der
Leser die Botschaft seines Buches als "Chance" begreifen möge, um vorzubeugen, zu helfen und
zu heilen, "nicht als Rezept, das garantiert wirkt". So verstanden zeigt das Buch
tatsächlich einige Ansatzpunkte, wie Betroffene selbst aktiv zu einem gesünderen Leben beitragen können.
Aber auch der praktische Arzt profitiert von einem Verständnis für die psychosomatischen
Zusammenhänge der Krebserkrankung.

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Dieses Buch führt zwei namhafte systemische Forscher aus unterschiedlichen
Gebieten zusammen. Prof. em. Helm Stierlin und Prof. Ronald Grossarth-Maticek
bündeln hier ihre Erkenntnisse aus der systemischen Familientherapie und der
systemisch orientierten Epidemiologie zu neuen, übergeordneten Konzepten. Dabei
geht es um die Interaktion von psychischen und physischen Risikofaktoren bei der
Entstehung von schweren Krankheiten. Die Autoren stützen sich unter anderem auf
Ergebnisse aus prospektiven Studien, die sich zum Teil über 30 Jahre
erstrecken. Bei diesen Studien wurden die Daten vor dem klinischen Ausbruch von
Krebserkrankungen erfasst, und gleichzeitig wurden experimentell Interventionen
durchgeführt. Die Tatsache, dass in den präventiv behandelten Gruppen
bedeutend weniger Menschen erkrankten als in den nicht behandelten
Kontrollgruppen, verleiht diesem Buch seine Brisanz. - Das Buch richtet sich
sowohl an Fachleute als auch an Nichtmediziner. Hierzu wurde eine Gliederung in
einen allgemeinverständlichen ersten Teil und einen mit wissenschaftlichen
Details ausgestatteten zweiten Teil vorgenommen.

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Thema Krebs - Fragen und Antworten
Stamatiadis-Smidt/Sellschopp. Springer, 1998
440 Seiten. EUR 27,95 |
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Rund 250.000 mal jährlich rufen Menschen aus ganz
Deutschland beim Krebsinformationsdienst
an, um Auskünfte zum Thema Krebs zu erhalten. Eine
Vielzahl dieser Anrufer können Einzelgespräche Antworten auf ihre
Fragen zum Thema Krebs erhalten.
Dieses Buch gibt Antworten auf die häufigsten Fragen nach den
Ursachen der Krebsentstehung, den Risikofaktoren, den Diagnosemöglichkeiten
und den schulmedizinischen
sowie alternativen Behandlungsmethoden. Die neuesten
Ergebnisse der Krebsforschung wurden dazu verständlich
aufbereitet. Für Betroffene enthält
der Anhang Adressen mit Anlaufstellen, Lektüretipps und die Erklärung
wichtiger Fachbegriffe.

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Medizin müsste eigentlich nicht Heilkunde, sondern
Unheilkunde genannt werden: die Kunst,
mit dem 'Unheilsein' umzugehen. Immer mehr sind wir gefordert, mit dem
'Unheil' in Beziehung zu treten und es so zu wenden, dass neue
Beziehungen entstehen: zum
Krebspatienten ebenso wie zu seinen Angehörigen, zum Gesundheitssystem
und im Team der
Gesundheitsberufe untereinander. Autoren unterschiedlichster
Berufsgruppen vermitteln die Zugangsweisen in leicht verständlicher
Sprache. Neben Patienten kommen
namhafte Krebsspezialisten, Psychotherapeuten und Ethiker zu
Wort, ebenso wie Vertreter von Selbsthilfegruppen und des
Pflegepersonals. Die Zukunft der
Krebsbehandlung muss eine 'Integrierte Beziehungsmedizin' sein, die Konzepte
aus naturwissenschaftlicher Medizin mit denen der Sozialmedizin und
Psychosomatik zusammenführt. Die dafür nötige Information findet
sich in diesem Handbuch ebenso wie
Anleitungen zur Förderung der individuellen Lebensqualität der
Betreuer.

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Dieser Ratgeber wendet sich an alle Frauen, die mit
der Angst vor Brustkrebs leben, mit
einer Diagnose konfrontiert wurden bzw. vor oder nach einer Operation
Unterstützung suchen. Er informiert über verschiedene
medizinische Methoden und psychologische Hilfen und zeigt darüber hinaus,
wie Betroffene der angstvollen Zeit mit Eigeninitiative
begegnen können. Die im Selbsthilfeteil enthaltenen Übungen
(Entspannung, Suggestion und Visualisierung) wurden in der Praxis
vielfach erprobt; sie unterstützen
das Immunsystem und stärken das Vertrauen in die eigene Weiblichkeit.

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Die heutige Medizin begreift Krebs nicht mehr als ein
unausweichliches Schicksal, sondern
zunehmend als eine chronische Erkrankung, die sich über viele Jahre
hinzieht. Es gilt, während dieser
Jahre den Patienten eine möglichst hohe Lebensqualität zu
ermöglichen. Eine wesentliche Rolle bei der Krankheitsbewältigung
spielt die Psyche: der aktive
Mensch, der den Verlauf seiner Krankheit mitbestimmt, hat mehr Chancen,
sie letztlich zu überwinden. Unter Einbeziehung vieler
Fallbeispiele geben die Autoren eine
Überblick über die Arten von Krebs und Krebsentstehung sowie über die
heutigen Therapiemöglichkeiten. Der Hauptteil behandelt die
Zusammenhänge zwischen Krebs und
Psyche: Welche psychischen Faktoren können krebsauslösend
sein? Gibt es eine "Krebspersönlichkeit"? Wie kann die
Psyche das Immunsystem bei der
Krebsabwehr unterstützen? Was leistet die
"Psychoneuroimmunologie" als neuer
Zweig der Medizin bei der Krebsbewältigung? Was können die
Patienten selber tun, um den Krankheitsverlauf
mitzubestimmen?

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