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Fibromyalgie - Ursachen und Therapie einer chronischen
Schmerzerkrankung
Armin Köhler. Klett-Cotta, 2010
248 Seiten. EUR 24,90 |
Wenn der Schmerz nicht
aufhört: Wege und Möglichkeiten der Therapie. Die aktuelle und ausführliche
Beschreibung der psychosomatischen Schmerzerkrankung namens »Fibromyalgie«
informiert nach dem neuesten Wissensstand über Entstehung und
Erscheinungsweisen sowie über Erfolg versprechende Behandlungsmöglichkeiten
dieser Erkrankung.
Rund 2 bis 4 Millionen Deutsche leiden unter Dauerschmerzen an Muskeln,
Gelenken und Sehnen sowie unter Schlafstörungen und Erschöpfungszuständen. Was
genau die »Fibromyalgie« verursacht, bleibt weiterhin rätselhaft. Weitgehend
einig sind sich Forscher jedoch darüber, dass die Krankheit durch Stress
mitverursacht ist und - neben anderen Ansätzen - auch psychotherapeutisch
behandelt werden sollte.
Das erste umfassende Buch zur Fibromyalgie - klärt nach heutigem Wissensstand
über die chronische Schmerzerkrankung auf; - zeigt konkrete
Behandlungsmöglichkeiten: z. B. Schmerzmanagement, Stressbewältigung,
Entspannungsverfahren; - richtet sich an: PsychotherapeutInnen, Ärzte und
Ärztinnen in Schmerzkliniken und -ambulanzen und Betroffene.

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Ratgeber
Rückenschmerz - Informationen für Betroffene und Angehörige
Birgit Kröner-Herwig. Hogrefe, 2004
44 Seiten. EUR 7,95 |
| Woher kommen Rückenschmerzen? Wie kann man sie
beeinflussen? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Was kann man
vorbeugend tun? Dieser handliche und komprimierte Ratgeber gibt hierauf
klar verständliche Antworten. Die Autorin bringt dabei all ihre Erfahrung
und ihr Wissen ein. Ihre jahrelange Tätigkeit im Bereich von Psychologie,
biologischer Psychologie, Verhaltenstherapie kommt dabei sehr zum Tragen.
So beschreibt die Professorin Dr. Birgit Kröner-Herwig die Unterschiede
bei der Schmerzwahrnehmung hinsichtlich Qualität und Intensität und
differenziert zwischen akuten und chronischen Rückenschmerzen. Sie gibt
statistische Hinweise und räumt mit Vorurteilen auf, dass z.B. Rückenschmerzen
unweigerlich bei schwerer körperlicher Arbeit auftreten oder Rückenschmerzen
automatisch mit dem Alter zunehmen.
Im weiteren wird klargestellt, welche Belastungsfaktoren Rückenschmerzen
besonders begünstigen und entsprechende Auswege aufgezeigt.
Situationsgerechte Fotos zeigen ansprechend auf, welche Möglichkeiten
sich jedem und jeder bieten, entsprechend präventiv Rückenschmerzen zu
begegnen. Dabei werden die Zusammenhänge physischer und psychischer
Faktoren bei der Entstehung und dem weiteren Verlauf von Rückenschmerzen
sehr nachvollziehbar beschrieben.
Das besondere Augenmerk wird in diesem kleinen Buch auf die zusammen-
und wechselwirkenden Faktoren für Rückenschmerzen gelegt. Neben den körperlichen
Ursachen (Entzündungen, Nervenschädigungen, u.a.) werden vor allem
psychische Belastungsprozesse (Stress im Arbeits- und Privatleben) anhand
lebensnaher Beispiele für Rückenschmerzen verantwortlich gemacht. Aber
neben der Ursachenklärung befasst sich die Autorin in klarer Weise auch
mit Lösungsmöglichkeiten und gibt konkrete Ratschläge zum Umgang mit
akuten und chronischen Schmerzen. Es werden vorbeugende gymnastische Übungen
mit hilfreichen Graphiken, Entspannungshilfen sowie weiterhelfende
Adressenlisten im Anhang sehr übersichtlich präsentiert. Insgesamt ein
Band, der von Rückenschmerzen betroffenen Menschen in sehr geeigneter
Weise zu helfen vermag, Schmerzen zu verhindern oder zumindest zu lindern.
Amazon-Leser-Rezension

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Chronische Schmerzen, oft psychisch mitverursacht, können mit dem hier
vorgestellten verhaltenstherapeutischen, ressourcenorientierten Verfahren meist
wirksamer bekämpft werden als mit rein medikamentöser Behandlung. Nicht immer
ist der Schmerz 'Hüter und Wachhund der Gesundheit', der auf eine akute
Verletzung oder Entzündung im Körper hinweist. Eine steigende Anzahl von
Patienten leidet unter chronischem Schmerz, am häufigsten manifestiert als Rücken-
oder Kopfschmerz. Chronische Schmerzen gelten als eigenständiges Störungsbild,
dem mit eigenen Behandlungsmethoden begegnet werden muss.
Das von der Autorin in der Psychosomatischen Fachklinik Hochsauerland
entwickelte Konzept einer verhaltenstherapeutischen Schmerzbehandlung geht davon
aus, dass bei einer Chronifizierung des Schmerzes maßgeblich auch psychische
und soziale Faktoren beteiligt sind, Schmerzpatienten also durch gezielte Förderung
eigener Kompetenzen und Ressourcen und durch einen verbesserten Umgang mit dem
Schmerz zu helfen ist.
Die Einleitungskapitel stellen das moderne verhaltensmedizinische Schmerzverständnis
und die wichtigsten Kriterien der Schmerzbehandlung dar. Im Hauptteil des Buches
werden die Methoden so konkret entfaltet, dass Psychotherapeuten und Ärzte sie
in ihrer Praxis umsetzen können: Verfahren zur Schmerzreduktion,
Entspannungsmethoden, Aufmerksamkeitslenkung, kognitive Methoden der Schmerzbewältigung,
verhaltensbezogene Strategien. Zu allen Punkten gibt es kurzgefasste
Informationen für Patienten und Übungen, 'gebrauchsfertig' für die Arbeit mit
Schmerzpatienten in Gruppen- oder Einzeltherapie.

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Millionen Menschen leiden unter chronischen Schmerzen. Viele erfahren sich
als hilflos und ausgeliefert. Aber für sie gibt es wirksame Hilfen. Wie sie
ihre Situation ganz konkret verbessern können, das zeigt Dr. med. Stein Husebö,
Leiter einer Schmerzklinik in Bergen. Fragen, die von Schmerzpatienten und ihren
Angehörigen immer wieder gestellt werden, stehen im Zentrum seines Buches: Wie
lassen sich Schmerzen behandeln - medikamentös und nicht-medikamentös - und
welche Nebenwirkungen gibt es? Welche Untersuchungen sind erforderlich? Welche
Faktoren - körperliche und seelische, äußere und innere - beeinflussen den
Schmerz? Was kann man jeden Tag tun, um die Schmerzen zu lindern? Eine Reihe von
Kapiteln ist der besonderen Situation von Krebspatienten gewidmet. Der Autor
erklärt, was getan werden kann, um ihre Schmerzen zu lindern und die
Lebensqualität zu verbessern.

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Mit dem Schmerz leben
- Anleitung zur Selbsthilfe
Broome/Jellicoe. Verlag H. Huber, 1999
92 Seiten. EUR 12,95 |
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Dieses Buch begleitet Schmerzpatienten vier Wochen
lang durch ein spezielles Selbsthilfeprogramm.
Es wurde für Menschen geschrieben, die auch nach
erschöpfender medizinischer Diagnose und Behandlung immer noch
unter Schmerzen leiden. Unglücklicherweise
sind nicht alle Scherzzustände heilbar, und es kommt oft
genug vor, dass die Menschen mit ihrem Schmerz alleingelassen
werden. Die Autorinnen haben
Schmerzpatienten zu Hause, in Tageskliniken, in speziellen
Schmerzkliniken und allgemeinen Krankenhäusern kennen gelernt.
Eines galt für alle gemeinsam: Die
wirksamsten Veränderungen traten ein, wenn die Betroffenen
begannen, die Probleme selbst in die Hand zu nehmen. Das
Selbsthilfeprogramm geht aus von Lösungen,
die Patienten selbst als nützlich empfunden haben und deren Wirksamkeit
erwiesen ist.

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Über den Umgang mit psychosomatischen Schmerzen.
"Der Patient wird da abgeholt, wo er sich momentan
befindet. Der Patient hat das Gefühl, trotz seiner Probleme richtig zu
sein. Auf dem Weg zu seinem Wohlfühlen legt er behindernde Eigenschaften
ab, d.h. die Änderung von Angewohnheiten steht nicht im Vordergrund
sondern geschieht beiläufig auf dem Weg zum Ziel."
Amazon-Leserrezension

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