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Trauma und Körper - Ein sensumotorisch orientierter Ansatz
Pat Ogden et al.. Junfermann, 2010
432 Seiten. EUR 34,00 |
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Die Sensumotorische Psychotherapie basiert auf
der Prämisse, dass Traumatisierte, um sich nicht mehr in ihrer Vergangenheit zu
verfangen, (1) ihrer automatischen dysfunktionalen Handlungstendenzen bewusst
werden müssen, (2) anfängliche Impulse zu hemmen lernen und (3) mit
verschiedenen Alternativen experimentieren müssen, um unabgeschlossene,
erstarrte Handlungen, die sich im Augenblick des Traumas als nutzlos erwiesen
haben, zum Abschluss zu bringen, und dass sie (4) Möglichkeiten erproben müssen,
alternative, effektive Handlungen auszuführen. Pat Ogden Buch ist das erste, das
versucht, unser Wissen über körperorientierte Psychotherapie, Neurowissenschaft
und Bindungstheorie zu einer umfassenden Behandlungsmethode zu integrieren. Ich
hoffe, dass die therapeutische Arbeit mit Traumatisierten durch diese
bewundernswerte Integrationsleistung sich einen riesigen Schritt
weiterentwickeln wird
"Aus den verschiedensten Gründen wurde der
Körper immer aus der ,Redekur’ ausgespart.“ Mit diesem Satz leiten die Autoren
ihre Erweiterung der traditionellen Redetherapie ein, für die sie auf
Erfahrungen und Fertigkeiten aus ihrer langjährigen psychotherapeutischen Arbeit
zurückgreifen. Das Ergebnis ist ein einzigartiger Ansatz der Traumabehandlung.
Traumatische Erlebnisse führen zu erheblichen sensumotorischen Reaktionen – zu
intrusiven Bildern, körperlichen Schmerzen, Konstriktionen, Taubheitsgefühlen
etc. Ein holistischer, Körper und Geist einbeziehender Ansatz ist deshalb für
eine wirksame Behandlung unverzichtbar. Konventionelle Therapiemodelle beziehen
jedoch den Körper in der Regel nicht mit ein. Um dieses Defizit geht es den
Autoren und sie zeigen, wie körperorientierte Elemente und Redetherapie zu einem
neuen Ansatz traumatherapeutischer Behandlung verbunden werden können. „Die
Autoren beschreiben in diesem bahnbrechenden Werk psychosomatische Ansätze für
die Behandlung Traumatisierter. Für Therapeuten aller Orientierungen bieten sich
so deutlich bessere Möglichkeiten, künftig für die Heilung traumatisierter
Patienten den Körper einzubeziehen.“ – Christine A. Courtois

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Traumatisierende Ereignisse kommen weitaus
häufiger vor, als es auf den ersten Blick scheint. Unfälle, Gewalterfahrungen,
Missbrauch oder Vernachlässigung lösen in rund einem Viertel der Fälle
Traumafolgestörungen aus, die sich oft erst nach Monaten zeigen.
Dieses Buch verbindet erstmals das Know-how der klassischen Traumatherapie mit
den erfolgreichen Methoden der systemischen Therapie zu einem gemeinsamen
Konzept. Familientherapeuten vermittelt es einen Überblick über den aktuellen
Stand der Traumatherapie und Traumaforschung. Traumatherapeuten und Medizinern
ermöglicht die Einbeziehung des Systems, dessen Unterstützung zu nutzen, die
Traumabehandlung deutlich zu verkürzen und Rückfälle zu vermeiden. Mitarbeitern
im sozialen Dienst, die oft den ersten Kontakt zu Betroffenen haben, hilft es
Traumatisierungen zu erkennen und ihre Behandlung in die richtigen Wege zu
leiten. So entlastet eine systemische Traumatherapie – neben den Traumatisierten
selbst – letztendlich alle Menschen, die mit ihnen zu tun haben.
Ein bedeutender Teil des Buches beschäftigt sich mit der Therapie von
traumatisierten Kindern bzw. Jugendlichen und ihren Familien. Auf der Basis von
kindlichen Entwicklungs- und traumaspezifischen Aspekten entwickeln die Autoren
hier ein systemisches Konzept für die therapeutische Praxis. Darin werden
Diagnoseinstrumente vorgestellt, Therapiestrategien entworfen und Interventionen
für traumatisierte Systeme beschrieben.
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In der Traumatherapie wird nicht mehr
automatisch nur auf das Schwere fokussiert, sondern ganz bewusst mit den
Klientinnen und Klienten nach Ereignissen in ihrem Leben gesucht, die gelungen
sind, schön waren, erfolgreich und lustbetont.
Diese Buch vermittelt bewährte Techniken zur Ressourcenaktivierung mit EMDR, von
denen die Autoren des Sammelbandes aufgrund ihrer praktischen Arbeit überzeugt
sind. Zusätzlich zum EMDR-Standardprotokoll haben sich eine ganze Reihe von
Protokollen entwickelt, in denen die bilaterale Stimulation von EMDR mit
verschiedenen anderen Techniken kombiniert wird. Das Buch soll einen Überblick
über genau die Techniken geben, bei denen sich die Ressourcenaktivierung mit
EMDR im klinischen Einsatz bewährt hat und möchte andere Therapeuten ermutigen,
die Techniken ebenfalls auszuprobieren und zu erforschen.
Mit Beiträgen von: Christine Rost, Franz Ebner, Dagmar Eckers, Reinhard
Plassmann, Michael Hase, Susanne Leutner, Mark Novy, Björke Kühn von Burgdorff.
Dr. med. Christine Rost, Fachärztin für
Gynäkologie und Geburtshilfe und Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin.
EMDR-Trainerin am EMDR-Institut Deutschland, Traumatherapeutin und Ausbilderin
der DeGPT, Mitbegründerin des Zentrums für Psychotraumatologie Frankfurt,
niedergelassen als Psychotherapeutin in eigener Praxis.

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| Mit Selbst-Anteilen arbeiten - Traumatisierte Menschen
fühlen sich in viel stärkerem Maße als andere als »multiple«
Persönlichkeiten. Ihr Selbst zerfällt - bewusst oder unbewusst - in die
unterschiedlichsten Teile. Wie mit den Selbstanteilen psychotherapeutisch
wirksam gearbeitet werden kann, zeigt dieser praxiserprobte und innovative
Ansatz. Wer oder was ist das »Ich«? Diese Frage beschäftigt nicht nur
Philosophen, sondern auch die Seelenärzte und Psychotherapeuten seit Sigmund
Freud. Eine therapeutisch fruchtbare Antwort haben die amerikanischen
Psychologen Helen und John Watkins gefunden: Das »Ich« ist keine Einheit, es
besteht vielmehr aus Teilen.
Komplex traumatisierte Patienten machen diese Erfahrung des geteilten
Selbst in radikaler Weise. Ihr Ich zerfällt häufig geradezu in die
unterschiedlichsten Teilpersönlichkeiten. Täterintrojekte stehen neben dem
verletzten kleinen Kind, Helferpersönlichkeiten koexistieren mit
Opferanteilen. Der Autor zeigt an konkreten Beispielen aus der
psychotherapeutischen Praxis, wie mit den unterschiedlichen Anteilen
traumatisierter Patienten gearbeitet werden kann. Am Ende einer gelungenen
Behandlung wird ein besser integriertes und damit gestärktes Selbst stehen,
das schlimme Erfahrungen aus der Vergangenheit lebensgeschichtlich einordnen
kann.
Ein innovativer und anwendungsbezogener Ansatz, der die klinische
Traumatherapie bereichern wird. Ego-State-Theorie: Die Persönlichkeit
besteht aus Teilen, die sich aus umgrenzten und beschreibbaren Sub-Selbsten
zusammensetzt. (Watkins & Watkins: Ego-States Theorie und Therapie;
1997/2003).

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| Dem Leid traumatisierter Kinder begegnen - Traumatisierte
Kinder und Jugendliche benötigen eigene Behandlungskonzepte, die ihrem
Entwicklungsstand und ihren Ressourcen gerecht werden. Das PITT-Manual von
Luise Reddemann bietet eine hervorragende Basis für eine Übertragung auf die
Kinder- und Jugendlichentherapie. Die therapeutische Arbeit mit psychisch
schwer verletzten Kindern wurde im Boom der Traumatherapie bisher
stiefmütterlich behandelt. Kaum eine der etablierten Behandlungsmethoden ist
geeignet, die spezifischen Lebensbedingungen von Kindern, z. B. ihre
emotionale Abhängigkeit von Bezugspersonen, angemessen zu erfassen. Dies
gelingt überzeugend mit Luise Reddemanns Psychodynamisch Imaginativer
Traumatherapie (PITT). Imaginationen entspringen geradezu einer kindlichen
Sicht auf die Welt, und entsprechend gut lässt sich mit ihnen arbeiten. Der
Kinder- und Jugendlichentherapeut Andreas Krüger hat in diesem Buch die
Prinzipien des PITT-Manuals Schritt für Schritt für die Behandlung
traumatisierter Kinder und Jugendlicher »übersetzt«.
Wichtige Grundsätze dabei sind: - Die Berücksichtigung aller
Entwicklungsphasen des jungen Menschen - Die Betonung altersspezifischer
Ressourcen - Die Einbeziehung des sozialen Umfelds des Kindes.
Eingeleitet wird das Buch mit grundsätzlichen Überlegungen von beiden
Autoren zur Traumabehandlung.

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Praxisbuch EMDR - Modifizierungen für spezielle Anwendungsgebiete
Friedhelm Lamprecht (Hrsg.). Klett-Cotta, 2006
240 Seiten. EUR 22,00 |
Weiterentwicklung
der erfolgreichen EMDR-Methode Mit EMDR steht nicht nur eine wirksame
Vorgehensweise bei der Traumaverarbeitung zur Verfügung. Der Band zeigt, wie
auch traumabedingte Ängste, Schmerzen, Depressionen, Suchtverhalten und
dissoziative Störungen mit diesem effektiven Ansatz behandelt werden können.
EMDR (Eye Movement
Desensitization and Reprocessing) ist als Behandlungsform für traumatisierte
Menschen in ihrer Wirkweise von der neurologischen Forschung umfassend
bestätigt: Traumatisierungen verursachen häufig eine dysfunktionale
Informationsverarbeitung im Gehirn, die zu quälenden Wiederholungen des
traumatischen Ablaufs ohne Verarbeitungsmöglichkeiten führt. Dieser
Kreislauf kann mit der »Augenbewegungstechnik«, die immer in eine
sorgfältige psychotherapeutische Behandlung einzubinden ist, unterbrochen
werden.
Friedhelm Lamprecht, einer der ersten
»EMDR-Experten« in Deutschland, hat mit seinem Team in Forschung und Praxis
herausgefunden, dass abgewandelte Techniken des EMDR sogar bei
»Posttraumatischen Belastungsstörungen« Hilfe bringen: Dazu gehören Ängste,
Depressionen, Schmerzen, dissoziative Störungen und Suchtverhalten. Die
Ergebnisse sind so ermutigend hinsichtlich der Ausweitung der EMDR-Methode,
dass sogar die Behandlung nichttraumabedingter Störungen in den Blick kommt.
Mit Beiträgen von: Friedhelm Lamprecht, Jochen-Wolf
Strauß, Ad de Jongh und Erik ten Broeke, Dagmar Eckers, Michael Hase,
Wolfgang Lempa und Martin Sack, Arne Hofmann und Martin Sack, Franz Ebner
und Christine Rost, Gülay Akgül.
Friedhelm Lamprecht, Prof.
Dr. med., ist Leiter der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie der
Medizinischen Hochschule Hannover und leitet die dortige
»Traumasprechstunde«; zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema »Trauma« und
»EMDR«.

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Der außergewöhnlich erfolgreiche
Ansatz Luise Reddemanns zur Behandlung traumatisierter Patientinnen und
Patienten, den sie in ihrem Buch Imagination als heilsame Kraft erstmals
ausführlich vorgestellt hatte, wird im hier vorliegenden Manual
systematisch entwickelt und für die traumatherapeutische Arbeit
konkretisiert. Für die zahlreichen Therapeutinnen und Therapeuten, die
das Verfahren der Psychodynamisch Imaginativen Traumatherapie (PITT®)
bereits anwenden oder sich dafür interessieren, dürften neben der präzisen
Beschreibung des therapeutischen Vorgehens gerade auch die Hinweise auf
phasentypische Fallstricke, häufige Missverständnisse und traumabedingte
Probleme sehr hilfreich sein. Beide Bücher ergänzen einander und bieten
über lange Jahre erprobte Interventionen speziell für komplex
traumatisierte Patientinnen und Patienten an, die aber auch bei anderen
Indikationen z.T. sinnvolle Anwendung finden können.
Die Autorin, Dr. med. Luise Reddemann, Nervenärztin und Psychoanalytikerin
(DGPT, DGP), Fortbildung in Systemischer Therapie und verschiedenen körpertherapeutischen
Verfahren, Fachärztin für psychotherapeutische Medizin, war von 1985 bis
2003 Leitende Ärztin der Klinik für psychotherapeutische und
psychosomatische Medizin am Ev. Johanneskrankenhaus Bielefeld; aktuell ist
sie in Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Psychotraumatologie tätig;
Mitglied im Weiterbildungsausschuss der Deutschen Akademie für
Psychotraumatologie, im Wissenschaftlichen Beirat der Lindauer
Psychotherapiewochen und in der wissenschaftlichen Leitung der
Psychotherapietage NRW.

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| Hören Sie auf die Stimme Ihrer inneren Weisheit "Wenn
wir Patienten dabei unterstützen, auf die Stimme ihrer inneren Weisheit
zu hören, unterstützen wir ihre Selbstheilungskräfte und das freie Fließen
dieser oft verschütteten Ressourcen." (L. Reddemann) Heute wissen
wir, dass vielen seelischen und psychosomatischen Erkrankungen wie Sucht, Essstörungen,
Borderline-Persönlichkeitsstörungen u. v. m. sehr häufig traumatische
Erfahrungen als Ursache oder Mitursache zugrunde liegen. Viele der
Betroffenen verfügen - so die Beobachtung der Autorinnen - ansatzweise über
erstaunliche Selbstheilungskräfte, die es zu entfalten und zu unterstützen
gilt. Aus dieser Erfahrung heraus hat Luise Reddemann zahlreiche
Imaginationsübungen entwickelt und gesammelt, die Patientinnen helfen,
stabiler zu werden und zu lernen, sich selbst zu trösten:
"Achtsamkeit üben", "Ein Gegengewicht zu den
Schreckensbildern finden", "Der innere sichere Ort" und
viele andere. Erst wenn auf diese Weise innere Stabilität gewonnen wurde,
folgt die Phase der Konfrontation mit dem Trauma ("Dem Schrecken
begegnen") und der Abschluss ("Die eigene Geschichte annehmen
und integrieren"). Ergänzt wird die Imaginationstherapie durch
maltherapeutische Elemente (Susanne Lücke) und durch die Körperübungen
des "Qi Gong" (Veronika Engl). Verschüttete Erfahrungen, seien
es Körpererfahrungen oder innere Bilder, können so wieder freigelegt
werden und den Heilungsprozess fördern. Das Buch wendet sich an
Therapeutinnen und Therapeuten aller Richtungen. Die imaginativen
Techniken sind in der Psychotherapie breit einsetzbar, nicht nur bei der
Behandlung traumatisierter Patienten. Betroffene können das Buch als
Anleitung für imaginative Übungen nutzen.

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Traumatherapie
- Was ist erfolgreich? Sachsse et al. Vandenhoeck & Ruprecht, 2002
206 Seiten. EUR 25,00 |
Hilfe für schwer traumatisierte Menschen
Die neuesten Ergebnisse aus Forschung und Praxis zur Traumatherapie unter
Einbeziehung verschiedener psychotherapeutischer Methoden und Techniken.
Seit gut einem Jahrzehnt werden Verständnismodelle und
Psychotherapiestrategien für posttraumatische Belastungsstörungen
entwickelt. Nun wird eine erste Bilanz vorgelegt zu den zentralen Fragen:
Was ist erfolgreich? Was hat sich bewährt? Sind Therapeuten
unterschiedlicher Orientierung zu vergleichbaren Resultaten gelangt? Das
Buch bietet einen reichhaltigen Einblick in verschiedenste Ansätze und
Methoden der Traumatherapie: ambulante und stationäre Behandlung,
Gestalttherapie, EMDR (eine Kurzbehandlungstechnik mit Hilfe von
Augenbewegungen), Gestalttherapie, Bioenergetik, Hypnotherapie,
Neurolinguistisches Programmieren. Schulenübergreifend zeigt sich, dass
stabilisierende Ressourcenorientierung und vorsichtig gesteuerte Begegnung
mit den traumatischen Erfahrungen therapeutisch erfolgreich sind und den
betroffenen Patienten eine neue Lebensqualität geben können.

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| Die EMDR-Therapie bettet die Technik der Augenbewegung in
einen umfassenden Ansatz ein, durch den Informationen verarbeitet werden,
die sich in unverarbeiteter Form in Körper und Geist des Patienten
verkapselt haben. Dadurch werden die Betroffenen von belastenden Bildern
und Körperempfindungen, bedrückenden Emotionen und einschränkenden
Überzeugungen befreit. Bei Anwendung dieser Methode tritt die Heilung
nicht nur wesentlich schneller ein als in der traditionellen Therapie,
sondern die Klienten erleben auch ein Gefühl der Freude, Offenheit und
tiefen Verbundenheit mit anderen.

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EMDR - Eine neue Methode zur Verarbeitung
traumatischer Erinnerungen
Christof T. Eschenröder. 1997
192 Seiten. EUR 18,80 |
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Die von Francine Shapiro entwickelte innovative
EMDR-Methode (Eye Movement Desensitization
and Reprocessing/ Augenbewegungs-Desensibilisierung und
Neubearbeitung) hat in der Fachwelt großes Aufsehen erregt, so
sehr grenzte sie an Zauberei. Ursprünglich
für die Behandlung von Trauma-Opfern gedacht, erschließen
sich mittlerweile weitere Anwendungsbereiche. Was ist davon zu
halten? Dieser Frage wird im
vorliegenden Band beantwortet, der über den aktuellen Stand
des Wissens zur EMDR informiert und zahlreiche Anwendungsbeispiele
aus unterschiedlichen Bereichen und
psychotherapeutischen Schulen vorstellt. Es zeigt sich,
dass EMDR vor allem bei der Verarbeitung vergangener belastender
Erlebnisse in manchen Fällen in
erstaunlich kurzer Zeit zu einem Abklingen negativer Emotionen
sowie zu neuen Einsichten und spontanen Veränderungen von
Vorstellungsbildern führt.
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